Community
Sprache auswählen
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Schmuggler-Pfad

· 22 Bewertungen · Wanderung · Saarland · geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Saarland Verifizierter Partner 
  • Auf dem Schmugglerpfad
    Auf dem Schmugglerpfad
    Foto: CC BY, Tourismus Zentrale Saarland, Frank Polotzek
m 550 500 450 400 350 300 12 10 8 6 4 2 km Metzenberg Gehweiler Mühle

Dieser Rundwanderweg leitet seinen Namen „Schmuggler-Pfad" aus der Historie des von ihm durchquerten ehemaligen Grenzlandes ab. Doch nicht nur Historisches steht auf der erlebnisreichen Wander-Agenda. Hinzu kommen herrliche Aussichten über schmucke Dörfer und sanfte Hügel bis zum fernen Horizont.

Etliche Male kreuzt der »Schmuggler-Pfad« die beschriebenen Grenzen und ein beachtliches Stück säumen stumme Zeugen jener ereignisreichen Zeit den Weg, verwittert, gerissen und geschunden, -Grenzsteine als Denkmäler, eingeschlagen das »S« für Saargebiet und »D« für Deutsches Reich.

geöffnet
mittel
Strecke 12,8 km
4:30 h
328 hm
328 hm
480 hm
319 hm

Uralte Hochgerichtsgrenzen aus dem frühen Mittelalter trennten das Land, heute unsichtbar und längst vergessen. Die historische Grenze zwischen dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und dem mächtigen Erzbistum und Kurstaat Trier (16. bis Ende 18. Jh.) spaltete die Bevölkerung in Protestanten und Katholiken.

Der »Wiener Kongress« (1814) brachte die kuriose Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg und dem Großherzogtum Oldenburg in unseren Breiten zustande.

Zu allen Zeiten blühte der Schmuggel über die Grenzen hinweg. Die Gründe dafür waren vielfältig. Mangel an bestimmten Gütern auf einer Seite, Angebot auf der Anderen, hohe Zölle und unterschiedliche Gesetzgebung der Territorialherren, Verbote und Strafen förderten den heimlichen, illegalen Grenzübertritt.

Nach dem ersten Weltkrieg, während der letzten Hochblüte des Schmuggels an der Grenze zwischen dem »Saargebiet« und dem »Deutschen Reich« (1920 – 1935), lag der Hauptgrund in dem starken französischen Franken an der Saar und der inflationären Reichsmark im »Reich«. Noch heute berichten Zeitzeugen von regem Schmugglerwesen und gehörten Schüssen zu nächtlicher Stunde.

Profilbild von Annika Prüver
Autor
Annika Prüver
Aktualisierung: 23.05.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
480 m
Tiefster Punkt
319 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 1,24%Naturweg 26,99%Pfad 71,76%
Asphalt
0,2 km
Naturweg
3,5 km
Pfad
9,2 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Bergschänke
Burgschänke

Sicherheitshinweise

Wegezustand melden

Wir freuen uns über Rückmeldungen zum Wegezustand.

Klicke hierzu in der Kartenansicht der App links oben auf das Kompass-Symbol.

Schicke Deine aktuellen Standort-Koordinaten mit dem Button "Teilen" einfach an wegezustand@tz-s.de

Gerne auch mit Foto und Beschreibungstext.

Danke für Deine Unterstützung!

 

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Burgschänke
Liebenburgstraße 38
66640 Namborn-Eisweiler
Tel.: +49 (0)6857 / 63 63
Öffnungszeiten: Mo–Sa 15.00–23.00 Uhr, So 10.30–23.00 Uhr, Warme Küche 17.00–22.00 Uhr, So 12.00–14.00 Uhr

Sattler´s Imbiss
Nohfeldenerstr. 7 (an B 41)
66640 Namborn-Pinsweiler
Tel.: +49(0)178 / 931 97 37
Öffnungszeiten: Di–So 11.00–21.00 Uhr, Ruhetag: Mo

Gaststätte zur Liebenburg
Liebenburgstr. 31
66640 Namborn-Eisweiler
Öffnungszeiten: täglich 10.00–24.00 Uhr, Ruhetag: Mi

Start

Schützenhaus Furschweilerstraße, 66640 Namborn-Hofeld (320 m)
Koordinaten:
DD
49.514068, 7.159536
GMS
49°30'50.6"N 7°09'34.3"E
UTM
32U 366778 5486232
w3w 
///vorwarnung.sollst.ordnen
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt aus führt der Weg geradeaus auf einem befestigten Weg entlang des Eichersbach. Der Weg biegt nach rechts ab, noch immer parallel zum Bachlauf  leicht bergan, entlang an Pferdekoppeln und alten Obstwiesen. Man trifft auf eine asphaltierte Straße, dort geht es an einer Spitzkehre rechts weiter vorbei an Feld und Wiesen, bis man wieder in ein kleines Waldstück eintritt und durch ein kleines Kerbtal hinunter zur Landstraße geführt wird.

Die Straße wird überquert und auf einem Feldweg vorbei an der Gehweiler Mühle biegt der Weg links ab. Weiter geht es bergan, hier wird der Weg schmaler und der Anstieg zum "Homerskopf" steiler. Jetzt geht es über Naturwege und Pfade wieder bergab durch den Wald, man quert eine Brücke über einen kleinen Bachlauf bis zum Waldhof. Links am Hof vorbei verläuft die Route nun über einen Feldweg. Über einen kleinen Abstieg mit Stufen und durch einen kleinen Hohlweg, danach verläuft der Weg jetzt am Waldsaum entlang und über freie Flur bis man wieder zur Landstraße kommt.

Diese wird erneut überquert und der Weg verläuft hier hügelig bis zu einer Anhöhe des Leidenberg. Dieser wird in einem Bogen umgangen und danach geht es bergab, über eine Zufahrtsstraße bis zur Wassertretanlage "Farthelborn". Danach wird es beschwerlich, denn der Anstieg zum 475 Meter hohen "Matzenberg" steht an. Auf erdigen Pfaden bergan, die sich Meter um Meter in Serpentinen den Berg hinaufziehen, um auf der Kuppe einen herrlichen Aussichtspunkt anzusteuern. Zwei mächtige Bänke mit Tisch, dazu ein bühnenreifes Panorama auf Namborn und die umliegenden Hügel.

Durch eine Ansammlung von bemoosten Steinen führt der "Schmuggler-Pfad" auf einer Höhe noch ein Weilchen über den abgeflachten Hügelkamm, um kurz darauf den Serpentinen-Abstieg zu wagen. Nun geht es immer pfadig bergab bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bahn bis Türkismühle oder St. Wendel, weiter mit Bus 602 bis Eisweiler Allerburg

Anfahrt

Über A62 Abfahrt Freisen bzw. Abfahrt Türkismühle, weiter über B41 bis Hofeld.
Über A1 Abfahrt Tholey-Sotzweiler, ab Winterbach weiter auf B41 bis Hofeld.

Anfahrt ab Bostalsee (ca. 17 km):

Lindenallee im Kreisel die erste Ausfahrt in die Sötener Straße Richtung Gonnesweiler nehmen und bis zur Nahetalstraße (L135) fahren. Nach links abbiegen überTürkismühle Richtung Nohfelden. Nach rechts auf die B 41. Der Landstraße folgen bis Eisweiler. Nach links auf die L 132 (Allerburg) einbiegen. Die nächste wieder links in die Furchweilerstraße. Wieder die nächste nach links auf den Parkplatz einbiegen.

Koordinaten

DD
49.514068, 7.159536
GMS
49°30'50.6"N 7°09'34.3"E
UTM
32U 366778 5486232
w3w 
///vorwarnung.sollst.ordnen
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,2
(22)
Monika Becker
27.10.2021 · Community
Leider sind wir wohl zur falschen Zeit den Weg gewandert. Teilweise könnte der Weg wesentlich besser gepflegt sein aber das schlimmste dass es ziemlich weit durch frisch gegüllte Wiesen geht und es auch keine Ausweichmöglichkeit gab 😩 Es gibt aber auch schöne Rastmöglichkeiten und auch schöne Aussichten. Aber nochmal würde ich den Weg nicht gehen.
mehr zeigen
Mittwoch, 27. Oktober 2021 23:31:05
Foto: Monika Becker, Community
Mittwoch, 27. Oktober 2021 23:31:25
Foto: Monika Becker, Community
Ingo B
06.06.2021 · Community
Einfach genießen ⭐⭐⭐⭐⭐
mehr zeigen
Gemacht am 22.05.2022
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

+ 42

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,8 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
328 hm
Abstieg
328 hm
Höchster Punkt
480 hm
Tiefster Punkt
319 hm
Rundtour kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 22 Wegpunkte
  • 22 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.